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Katharina Müller | Aeugst a. A. ____________________________________________________________________
Konzept für das Projekt: „Mobiles Malatelier“
Begleitetes Malen als palliatives Betreuungsangebot für Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind. Voraussetzungen in der Institution
iVerbesserung
der Lebensqualität demenzkranker Menschen in einer Institution iUnterstützung der verbalen und nonverbalen Kommunikation iSchaffung eines geschützten Gruppenraumes unter „Seinesgleichen“.
iVermittlung
von Geborgenheit und Sicherheit für Menschen mit Orientierungs- und iEntlastung von Angehörigen und Betreuungspersonal iFörderung verschiedener Betreuungsstrategien iUnterstützung eines würdevollen Sterbens iErhaltung der Räumlichkeiten in den Institutionen (keine bauliche Veränderungen für ein Malatelier)
ibis April 2004 Bau und Einrichtung der Infrastruktur Kontaktaufnahme mit den Institutionen und Privatpersonen in Stadt und Kanton Zürich Verbreitung durch Alzheimervereinigung Zeitplan mit Institutionen erstellen iAb Mai 2004 - Oktober 2005 regelmässiger Besuch der Institutionen oder Einzelbegleitung zu Hause iNovember 2005 Evaluation und Reflexion des Projektes zusammen mit den jeweiligen Institutionen oder Privatpersonen und Angehörigen Budgetierung für 2006
Es ist wünschenswert, dass die Bewohner regelmässig am Malen teilnehmen können, um eine Gruppenzusammengehörigkeit, Atmosphäre und Kontinuität im Malprozess zu schaffen.
Regelmässiges Malen hat eine ähnliche Wirkung , wie regelmässiges Einnehmen und so, den je nach Krankheit wechselnden TeilnehmerInnen Sicherheit vermitteln.
Je nach Situation sind Einzelbegleitungen möglich, jedoch nicht die Regel, da verwirrte Menschen sich alleine oft verloren fühlen.
Nach Erarbeiten des Terminplanes findet das Malen immer zum gleichen Zeitpunkt statt. Die Malgäste werden von den Betreuerinnen zum Malen gebracht und nach einer Stunde wieder abgeholt.
Ablauf der Malstunde iWichtig für ein gutes Gelingen ist die optimale Vorbereitung iEine Stunde begleitend malen bedeutet 2½ Stunden total mit Vor- und Nachbereitung (verrechnet wird 1 Stunde Malsequenz)
Die Bewohner/Innen werden von der Malleiterin einzeln begrüsst und als Malgast willkommen geheissen.
In einer einfachen Kommunikation wird so eine Basis des Vertrauens geschaffen und die Betreuerin in Ruhe verabschiedet.
Je nach Wunsch beginnt die Malstunde mit einer ca. zehnminütiger Einstimmung (Bewegungsübung, Geschichte vorlesen, ein Lied singen, Hände einreiben etc.)
Die Malgäste werden einzeln zum Malen eingeladen, zum Malplatz begleitet und mit der Farben- und Pinselauslese unterstützt.
Zusammen mit der Malleiterin werden die ersten Pinselstriche gefunden, indem die Malleiterin zur Aktionsbereitschaft motiviert und mit ihrer wertschätzenden Haltung den Mut und das Selbstvertrauen fördert. Das Sehen der verschiedenen Farben und Berühren der weichen Pinsel regt die Sinne an und weckt die Lust am Malen und ausprobieren. Die Malbegleiterin zirkuliert zwischen den Malenden und hilft mit einfachen Fragen den Kontakt zur persönlichen Malspur aufrechtzuerhalten. Die entstandenen Bilder oder Malspuren werden nicht analysiert oder gewertet und haben keinen Anspruch auf künstlerische Begabung oder Ästhetik.
Das gemeinsame Teetrinken am Schluss der Malstunde ermöglicht Gefühle zu äussern, das Erlebte zu verdauen und Anschluss an den Alltag zu finden. Die Malleiterin versichert den Gästen ein geschütztes Aufbewahren ihrer Bilder. Dies bewahrt sie vor Fremdeinflüssen, gewährt den persönlichen Ausdruck und vermittelt Sicherheit.
Nachbereiten idurch Malleiterin ialle Bilder mit Datum versehen, in Bildermappen ablegen und verschlossen aufbewahren iReinigen der Pinsel, Farbbehälter und Teegläser iAbbau der Wände und in Bus verladen iEntfernen und reinigen des Bodenschutzes
Um
den Malprozess nicht zu stören, ist es wünschenswert, wenn interessierte,
i"Begleitetes
Malen" ist im Betreuungsangebot der Institution integriert und iDie Krankenkasse unterstützt den finanziellen Aufwand
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